Er dampft in vielen Gassen

IMG_3654 asMit Andreas Schinko ist gut Kirschen essen, um die sich aufdrängende Assoziation zu gebrauchen und nicht nur anlässlich des Kirschblüten- und Frühlingsfestes Hanami. Als er sich seinen langjährigen Traum, selbst Bücher zu verlegen, erfüllte, ermöglichte er gleichermaßen seinen mittlerweile zahlreichen Autorinnen und Autoren, sich den Traum von der eigenen Publikation in engagiertem Umfeld zu realisieren.

„Ein erklärter Schwerpunkt meiner Programmphilosophie ist es, jungen bzw. noch unveröffentlichten Schriftsellerinnen und Schriftstellern erstmals die Chance auf Publizität sozusagen in gebundener Form zu geben,“ manifestiert Andreas sein Anliegen. Dieses hat er mittlerweile in beträchtlichem Ausmaß geschafft umzusetzen, mit auch beachtlichem Erfolg in einer heiß umkämpften Branche. Das liegt möglicherweise auch daran, dass sich Andreas nicht nur als Verleger versteht, sondern auch als echter Begleiter seiner Autorinnen und Autoren, vom Manuskript bis zur Kommunikation – keine Selbstverständlichkeit und daher umso hilfreicher, wenn es darum geht, die ersten Hürden im Bemühen um die öffentliche Aufmerksamkeit zu gewinnen. Aber nicht nur die Youngsters sind es, denen seine Aufmerksamkeit gilt, sein Augenmerk gilt auch auf den gesellschaftsrelevanten Themen unserer Zeit, was sich darin äußert, dass er den engen Kontakt mit Institutionen lebt, die gemeinsam mit ihm auch scheinbar schwierige Inhalte einer Öffentlichkeit näherbringen.

Um aber von der literarischen Seite des schmackhaften Kirschenessens mit Andreas zur kulinarischen zu wechseln, sei gesagt, dass er seine Freundinnen und Freunden hier gerne an einer seiner Leidenschaft jenseits des Schreibtisches teilhaben lässt. Und zwar ziemlich spontan: Kürzlich kamen die „Hanamis“ Gabriela und Fritz und nebst seiner durch die Jahre nicht nur diesbezüglich verwöhnten Frau Barbara auch der Verfasser in den Genuss, angewandte Knödelkunde unter seiner Patronanz und dem Kochlöffel zu erfahren. Der Knödelberg in Form einer Komposition aus Wurst-, Fleisch-, Grammel- und Blunz’nknödel wollte, nebst herrlichem Sauerkraut und anschießendem Apfelstrudel abgetragen werden, worum sich die Gäste anfangs redlich, später verzweifelt bemühten. Damit das Vorhaben auch gelingen konnte, sorgte der auch hier versierte Gastgeber kundig für die spirituelle Begleitung, und so entwickelte sich ein Abend empirischer Forschungstätigkeit zu einer langen Nacht, durchaus im Sinn klassischer Symposien.

Diese symposische Grundeinstellung war es schließlich, die auch auf Hanami Einfluss nahm: Andreas, den man nicht lange von der Sinnhaftigkeit und vom unterhaltsamen Wert des Projekts überzeugen musste, erklärte sich spontan bereit, drei „seiner“ Autoren zu motivieren, das Wochenende des Atelierrundganges in Form von Lesungen zu unterstützen. (wfr)

Am 24. April liest Elisabeth Schönherr aus Tod im Teehaus um 17:00 Uhr.
Am 25. April liest Franz M. Wuketits aus Mit Pessoa in den Baumarkt im 17:00 Uhr.
Am 26. April liest Doris Nußbaumer aus Programm Pandora um 15:00 Uhr.

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