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Archiv für den Monat Oktober 2015

Ausstellung im Stadel1Unsere Hanamista Gabriela Waberer lud am vergangenen Wochenende zum Stadel-Opening in ihren neu adaptierten Kunststadel nach Falkenstein. Trotz grimmiger Wettervorhersagen und prognostizierter frostiger Zehen scheuten zahlreiche Besucher nicht den Weg nach Falkenstein, um die neuesten Werke Gabrielas bewundern zu können. Der Saft der Trauben in den unterschiedlichsten Stufen der Vergärung – von Saft über Sturm bis hin zum Wein in roter und weißer Ausprägung – erwärmten dann doch die Körper und Seelen der Gäste und lockerten die Zungen. So hielten dann Viele länger im Stadel aus, als es die Temperaturen tunlich erschienen ließen und es zur Betrachtung der Bilder alleine Ausstellung im Stadel2notwendig gewesen wäre. Wer den Besuch der Ausstellung versäumt hat, kann das bis Weihnachten noch nachholen.
Bis dahin hängen vier der gezeigten Bilder in Falkenstein in der Kellergasse in den wohltemperierten Räumen der Genusswerkstatt Siebenschläfer. (fh)

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Ausstellung im Stadel3

 

 

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meissel und karner kleinAm 14. Oktober lädt der österreichische Schriftsteller- und Schriftstellerinnenverband ins Literaturhaus Wien: Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit Themen, die auch Jahrzehnte nach dem Ende des NS-Regimes nicht in Vergessenheit geraten dürfen.

Vor allem Brigitte Meissel soll an diesem Abend Aufmerksamkeit gezollt werden. Ist es doch sie, die auch Jahre nach dem Tod ihres Mannes dessen Erbe ungebrochen aufrecht hält. Wilhelm Meissel galt in Wien viele Jahre als wichtiger Zeitgenosse, der nicht müde wurde, in seinem literarischen Schaffen eine humanistische Geisteshaltung hoch zu halten. Wer erinnert sich noch an „Die Welt von A bis Z“ und wer von uns noch an den Bücherbus, der viele Jahre lang als fahrende Bücherei die Freude am Lesen quasi nach Hause brachte. Meissel war damit Mitautor von Wikipedias Urgroßvater und Mitinitiator des rollenden Rolands lesenswerter Literatur.

Aber Wilhelm Meissel war auch bekannt für seine spannenden Bücher. Den packenden Roman „Der Weg über die Grenze“ entdeckte Andreas Schinko, seines Zeichens mit seinem Verlag PROverbis engagierter Scout von Lesenswertem, und entschloss sich spontan zu einer Wiederveröffentlichung.

Wir lernen bei der Lektüre der semi-autobiographischen Geschichte Meissels Jugendfreund Frank kennen, der sich – Pazifist aus Überzeugung, Wehrmachtsdeserteur aus Haltung – über die Berge Tirols auf den Weg macht, um dem Regime zu entkommen …

Einladung zur Lesung

Der Weg über die Grenze
Es lesen Brigitte Meissel und Johannes Karner

am 14. Oktober ab 19:00 Uhr
im Literaturhaus Wien, 1070, Seidengasse 13

 

7p9b9681Unser Liederat verlängert zumindest musikalisch und mit seinem unwiderstehlichen Witz den langen und intensiven Sommer um einen Abend. Am 9. Oktober treten Franz Machatschek und Drummer Franz Löchinger erstmals im Wiener Kabarett Niedermair auf. Große Bühne!

Die beiden haben allerdings nicht nur meteorologisch einen heißen Sommer hinter sich: Als Kompositeur des Soundtracks zu Walter Größbauers eigenwilliger Filmdokumentation um einen Wiener Klavierbauer und sein Biotop statteten die beiden in den letzten Wochen der Welt ihre Besuche ab, waren sozusagen „von Scheibbs bis Nebraska (und zurück) umtriebig unterwegs. Franz Löchinger kehrte dieser Tage überdies gar aus Japan zurück, wo er, so munkelt man, dem autochthonen Speisewerkzeug zusätzliche Funktionen einhauchte …

Franz Machatschek, Sommer in Wien

9. Oktober 2015, 22.00 Uhr

Kabarett Niedermayr
1080 Wien, Lenaugasse 1a

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Ausstellen im StadelIm Oberen Pinzgau, dort, wo die Berge höher, die Bäche rauschender, die Wiesen grüner und die Steaks der vormals auf diesen grasenden Pinzgauer Weiderinder saftiger sind, finden sich alljährlich im August Künstlerinnen und Künstler zu den Internationalen Malerwochen in Hollersbach zusammen. Den Ort als idyllisch zu bezeichnen erübrigt sich wohl nach dem einleitend Gesagten. Inspirierend ist es sowieso, wenn bis zu zwanzig Künstler für mehrere Wochen in einem alten Stadel pinselschwingend zusammenkommen.

Die Künstler aus aller Herren Länder bringen dort im Oberpinzgau, nur von mehr oder weniger kurzen Ruhezeiten unterbrochen, tagaus tagein Farbe auf ihre Leinwände. So auch unsere Hanamista Gabriela Waberer. Sie scheut keine Kosten und noch malen im stadelweniger Mühen, wenn sie ihr gesamtes Atelier in Falkenstein im Weinviertel räumt, die Utensilien in ein für diese Zwecke nur bedingt geeignetes Kraftfahrzeug schlichtet, und sich so auf die Reise in den Oberpinzgau begibt. Dass sich nach zwei Wochen intensivem Arbeiten besagtes Kraftfahrzeug nur mehr durch Pferchen füllen lässt, um die Heimreise anzutreten, möchte ich hier gar nicht weiter ausführen und überlasse es der Fantasie der geschätzten Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Das künstlerische Ergebnis dieser zwei Wochen kann sich jedenfalls sehen lassen. Und wo wäre das Ergebnis von zwei Wochen Malen im Stadel besser einer breiten Öffentlichkeit präsentiert, als wiederum in einem Stadel. Diesfalls im Stadelatelier der Gabriela Waberer in Falkenstein?

Im Rahmen der „Niederösterreichischen Tage der offenen Ateliers“ stellt Gabriela Waberer erstmals ihre Werke, die während der Internationalen Malerwochen in Hollersbach entstanden sind, aus.

Wann:

Samstag, 17. Oktober 2015; 14 – 18 Uhr
Sonntag, 18.Oktober 2015, 14 – 18 Uhr

Wo: Marktstraße 50, 2162 Falkenstein

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